Streaming Setup und Equipment

Unser Standard Format ist das BroUp: 2 Gameplays und Facecams im selben Stream. Für die meisten wird es bereits tricky wenn man z.B. ein Gameplay von seinem Buddy im Stream zusätzlich anzeigen will. Nach ausgiebigen Tests bewegen wir uns hier mittlerweile in einer Komfortzone.  Wir können für spezielle Anlässe und Produktionen auch auf ein anspruchsvolleres Format zurückgreifen: das SuperBroUp. Bis zu 4 Gameplays und Facecams im selben Stream. Wir zeigen z.B. auf diese Art die Formel 1 Season  oder ein PUBG Noobs Invitational Tournament.

NoBiggie’s PC

Dies fordert natürlich auch eine potente Hardware die den Anforderungen gerecht wird. Da die Abmischung und Codierung beim SwissMowglie auf dem Streaming Rechner stattfindet, sieht man dem PC vom NoBiggie, abgesehen vom 2. Monitor, Mischpult und dem Mikro nicht an das es sich hier um ein Streaming PC handelt. Die GTX1080ti ist für einen Full-HD Monitor schon fast überdimensioniert, aber da wir seit Jahren auf 120hz oder schnellere Monitore setzen, schadet eine solche Grafikkarte sicherlich nicht. Manchmal streamt der NoBiggie auch solo. Absolut kein Problem mit diesem Setup, die CPU i7-6700k hat eine integrierte Grafikkarte,  die die Codierung übernehmen kann und den Spielfluss nicht stört:

SwissMowglie’s PC

Auch der Gaming Rechner beim SwissMowglie sieht schon fast altbacken aus: Da hier nur die Spiele flüssig laufen müssen reicht bereits ein i7-4970k Prozessor und eine GTX 1080. Der SwissMowglie mag neben hochfrequenten Monitoren auch hohe Auflösungen und spielt deshalb auf einem WQHD Monitor mit 144hz. Die Soundkarte ist erst mit dem aufkommen des Spiels Playerunknowns Battleground wieder in den Rechner gewandert. Die Ortung gegnerischer Spieler fällt damit einfach leichter. Bei  diesem Rechner wird in nächster Zeit noch die CPU und Mainboard ausgewechselt.

SwissMowglie’s Streaming PC

Und nun zum zentralen Nervensystem der BroUps und SuperBroUps: Auf dem Streaming Rechner, der bei SwissMowglie steht,  kommen alle Stränge zusammen, werden hier verarbeitet, codiert und wieder in den Äther gesendet. Da wir nach wie vor in einer relativ tiefen Bitrate und hoher Qualität übertragen damit unsere Zuschauer auch von unterwegs mit Mobilgeräten zuschauen können,  setzen wir auf eine CPU Codierung. Die AMD CPU 1800X bietet hier mit seinen vielen Kernen genügend Rechenleistung um nebenbei auch noch die eintreffenden Gameplays sowie die ganze Kommunikation zu verarbeiten. Hier hängen auch alle streamrelevanten Geräte dran wie Kamera, Mikrofon und Streamdeck. Das Gameplay vom Mowglie wird Dank der Elgato 4k60 in nativen 2560×1440 bei 144hz eingelesen, die Vorgängerkarte Elgato HD60pro verbleibt im PC für ein weiteres lokales Signal einzuspeisen, was aber nur in speziellen Situationen nötig ist. Als Abrundung befindet sich eine energieeffiziente Grafikkarte im Rechner. An dieser Karte hängen auch die 2 Bildschirme, einer davon in 4k um genügend virtuelle Arbeitsfläche und alles im Blick zu haben.

Photos: Daniel Brühlmann

Disclaimer: Digitec sponsert weder diesen Beitrag, noch war Digitec bei der Umsetzung beteiligt. Folgende Produkte waren im Digitec Shop nicht mehr verfügbar und wurden mit einem ähnlichen Produkt als Platzhalter aufgeführt:

NoBiggie’s PC:

  • Mainboard: Gigabyte Z170X Gaming 3
  • SSD: 1TB statt 480Gb
  • Bildschirm: Benq XL2410T statt XL2430

SwissMowglie PC:

  • SSD: 840 Evo statt 850 Evo
  • Gehäuse: ungedämmt statt Kingmod
  • Mainboard: ASUS Z97K

Streaming PC:

  • SSD: 840 Evo statt 850 Evo
  • Gehäuse: ungedämmt statt Kingmod
  • Festplatte: WD Black 10JPLX statt WD Blue
  • Maus: Razer Abyssus statt V2